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Auf zur
Landprobe!


Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt auf’s Land zu ziehen?

Viele Städter*innen träumen vom Landleben. Vielleicht sind sie am Land aufgewachsen und später für Ausbildungen, Jobs oder die Liebe in eine größere Stadt gezogen. Vielleicht sind sie in der Stadt aufgewachsen und möchten in Zukunft gerne am Land leben.

Der Schritt auf’s Land ist für viele schwer. Er bedeutet den gewohnten Alltag, die Freund*innen, die bekannten Wege und vieles mehr zurückzulassen. Oft sind es nicht mangelnde Jobangebote oder der eingeschränkte öffentliche Verkehr, der sie davon abhält aufs Land zu ziehen. Es ist vielmehr die Unsicherheit darüber, ob es am neuen Lebensort möglich sein wird, Freundschaften zu schließen und Orte zu finden, an denen man sich wohlfühlt.

Der Schritt auf’s Land und in eine neue Gemeinschaft erfordert viel Mut und ein Sich-aufeinander-einlassen von beiden Seiten: von Städter*innen und Bewohner*innen der Gemeinde.




Landprobe bietet dir die Möglichkeit, das Landleben einfach einmal auszuprobieren!

Die Gemeinde Taiskirchen im Innkreis (OÖ) lädt Landschwärmer*innen - Menschen, die vom Landleben träumen - ein, in ihr gemeinschaftliches Leben einzutauchen und das Ankommen in einer ländlichen Region zu proben! Dazu öffnen Bewohner*innen ihre Türen und die Gemeinde ihre Räume und heißen die Landschwärmer*innen willkommen. 

Die Probewoche legt den Fokus bewusst auf das Ankommen in einer ländlichen Region. Während der Probewoche lernst du Menschen und Andockpunkte kennen. Du redest, arbeitest und lebst mit den Bewohner*innen der Gemeinde und erlebst das Landleben, statt nur darüber nachzudenken. 

Ich will mehr erfahren! 




Die
Probewoche

Die Probewoche findet von 20.-27. September 2020 in der Gemeinde Taiskirchen im Innkreis statt.

Sechs Landschwärmer*innen haben die Möglichkeit, für eine Woche das Landleben zu proben. Sie wohnen während der Probewoche in der Gemeinde Taiskirchen und nehmen an verschiedenen Aktivitäten teil, die das Kennenlernen und Erleben der  Region fördern und bringen sich selbst in die Gemeinschaft ein. 

Die Probewoche dient vor allem dazu, auszuprobieren, wie du dir gemeinschaftliche Strukturen und Andockpunkte in einer ländlichen Region erschließen kannst. Am Anfang der Probewoche erhalten alle Teilnehmer*innen eine Landekarte. Sie gibt eine erste Übersicht über Andockpunkte in der Region. Mithilfe der Landekarte wirst du interessante Menschen, Vereine und spannende Orte kennenlernen. 

Deine Aufgabe ist es, möglichst viele dieser Orte und Menschen zu besuchen und mit ihnen zu werkeln, zu reden und für eine Woche den Alltag zu teilen.

Die Erfahrungen vom Ankommen, Einleben und Willkommenheißen werden von den  Landschwärmer*innen und den  Gemeindebewohner*innen dokumentiert.

Diese Erlebnisse werden im Herbst in der Region präsentiert. So können andere Gemeinden, die aktiv neue Menschen in den Ort einladen wollen und Städter*innen, die vom Landleben träumen, von euch lernen!

Du hast Fragen?
Wirf einen Blick in die FAQs unten!

Neugierig?
Dann bewirb dich und auf zur Probe!

Noch unschlüssig? 
Lass Dir von den Landekurven Einblicke ins Ankommen geben.


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FAQs

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Wer kann Landschwärmer*in werden?
Landschwärmer*innen können Städter*innen werden, die sich mit dem Thema “Aufs-Land-ziehen” beschäftigen. Insgesamt können sechs Personen an der Probewoche teilnehmen. Teilnehmer*innen können Freund*innen, Familien, Einzelpersonen oder auch Paare sein.

Wie werde ich Landschwärmer*in?
Klicke auf den gelben Button und melde dich über das Formular zur Teilnahme an der Probewoche an!

Wie werden die Landschwärmer*innen ausgewählt?
Alle Bewerbungen werden mit den Möglichkeiten und Ressourcen der Gemeinde abgestimmt. Für das Projekt ist es wichtig, dass die Teilnehmer*innen tatsächlich darüber nachdenken, aufs Land zu ziehen und Lust dazu haben, sich auf die Probewoche einzulassen. Landschwärmer*innen sind neugierig und scheuen sich nicht davor, etwas von sich in die Gemeinde einzubringen.

Ist die Probewoche eine Woche Urlaub am Land?
Nein! Die Landprobe soll Menschen, die sich mit dem Thema “Aufs-Land-ziehen” auseinandersetzen, dazu ermutigen, vom Nachdenken ins Tun zu kommen und das Landleben einfach mal auszuprobieren! Dazu bedarf es ein Einlassen auf Angebote und Menschen vor Ort, ein Mitmachen, Mitreden und Mitgestalten.
Als Landschwärmer*in dokumentierst du die Erfahrungen, die du während der Probewoche machst. So können nach Abschluss der Probewoche andere Gemeinden und Menschen, die übers Landleben nachdenken, von euren Erlebnissen profitieren.

An wen kann ich mich während der Probewoche wenden?
Ein*e Prokrator*in - ein*e engagierte*r Taiskirchner*in - fungiert als Brückenperson. Sie wird dich willkommen heißen und ist für die Probewoche deine erste Ansprechperson in der Gemeinde und stellt den Kontakt zu Vereinen oder Bewohner*innen her. Die/Der Prokrator*in ist es auch, die dich nach deiner Ankunft zu deiner Unterkunft bringt und dir die Gemeinde und spannende Orte zeigt und dich in das gemeinschaftliche Leben einführt.

Um die Region besser kennenzulernen, stehen dir die StadtLandler zur Seite. Sie sind Teil eines regionalen Netzwerks multilokal lebender Menschen und kennen die Herausforderungen des Lebens zwischen Stadt und Land.

Das Landprobe-Projektteam wird ebenfalls jeden Tag vor Ort sein und dir bei Fragen zur Verfügung stehen.


Wie kann ich mich während der Probewoche einbringen?
Jeder*r Landschwärmer*in bringt etwas von sich ins gemeinschaftliche Leben ein.
Du bäckst gerne? Super, dann lade zum gemeinsamen  Brotbacken ein. Du singst gerne? Dann schau doch mal beim Chor vorbei! Du liebst Zirkusakrobatik? Vielleicht möchtest du eine Akrobatik-Stunde anbieten? Du spielst Horn? Die Musikkapelle freut sich über einen Gast!

Wo werde ich wohnen?
Einige Taiskirchner*innen stellen den Landschwärmer*innen Wohnraum zur Verfügung. Das kann ein Zimmer in einem Haus, eine Auszugswohnung oder ein Gartenhäuschen sein.

Wie komme ich in der Gegend herum?
Wir werden dir ein Fahrrad besorgen. Ansonsten kannst du die Vorteile des öffentlichen Verkehrs genießen oder mit neuen Bekanntschaften Fahrgemeinschaften bilden!

Muss ich für die Woche bezahlen?
Die Unterkunft wird dir von Bewohner*innen kostenlos zur Verfügung gestellt. Ob wir die An- und Abreise bezahlen können, hängt derzeit noch von offenen Förderungen ab. Für die anderen Ausgaben (Lebensmittel, evtl. Eintritte oder ein Busticket) kommst du selbst auf.

Kann ich während der Probenwoche arbeiten?
Wenn es für dich möglich ist, für eine Woche an einem anderen Ort zu arbeiten, gerne! Du solltest dir aber trotzdem jeden Tag Zeit einräumen, um ins Gemeindegeschehen und die Region einzutauchen. Idealerweise hast du keinen 40-Stunden-Job um das Landleben auch tatsächlich erleben zu können.

Ich habe mich beworben! Wie geht’s jetzt weiter?
Ende Juli erfährst du, ob du an der Landprobe teilnehmen wirst. Im August wird es ein Treffen der zukünftigen Landschwärmer*innen mit demProjektteam geben. Bei dem Treffen erfährt ihr ganz genau, wie die Woche ablaufen wird, wo ihr wohnen werdet und lernt die ersten StadtLandler kennen. Vor der Probewoche bekommt ihr regelmäßige Nachrichten aus Taiskirchen - so seid ihr schon vor Ankunft gut informiert.

Ich habe noch die ein oder andere Frage - wie kann ich das Projektteam erreichen?
Schreib uns eine E-Mail an hallo@landprobe.net.

Wir freuen uns auf dich!

Der
Proberaum


Im September heißt Taiskirchen die ersten Landschwärmer*innen willkommen und probt gemeinsam mit euch das Ankommen in einer kleinen Gemeinde! Die Gemeinde Taiskirchen im Innkreis liegt im oberösterreichischen Innviertel. Sie hat rund 2400 Einwohner*innen.

Taiskirchner*innen beschäftigen sich bereits mit nachhaltigen Zukunftsperspektiven, u.a. im Rahmen eines Agenda21-Prozesses. Als Kurzzeitbewohner*in bist du eingeladen, diese Perspektiven mit deinem neugierigen Blick von außen zu ergänzen!

Verschaffe dir einen Einblick und lerne die ersten Taiskirchner*innen kennen. Von ihnen ausgehend wird sich dir während der Probewoche eine kleine Welt erschließen. 


Landekurven


Während des Projekts werden laufend Erfahrungen von Menschen, die von einer größeren Stadt aufs Land (zurück)gezogen sind, gesammelt und online zugänglich gemacht. Die Landekurven zeigen, welche Faktoren das Ankommen positiv beeinflusst oder erschwert haben.

Diese Erfahrungen sollen einerseits Menschen, die vor der Entscheidung stehen, aufs Land zu ziehen, unterstützen und Mut machen. Andererseits können sie Gemeinden spannende Einblicke in das Ankommen geben.